„In Österreich gibt es bisher nur eine Handvoll Unternehmen, die sich den strengen Richtlinien der international anerkannten ISO 14068-1 unterworfen und erfolgreich zertifiziert wurden“, erklärt Matthias Breznik von Beesark, der das Zertifizierungsaudit durchgeführt hat. „In Kärnten ist monitorwerbung definitiv ein Pionier.“
Seinen Kunden beweist der Vermarkter digitaler Werbeflächen damit, dass Nachhaltigkeit nicht zwangsläufig Verzicht oder Mehrkosten bedeutet, sondern oft nur ein Umdenken erfordert. „Mit Werbung auf unseren Screens und LED Walls bzw. einer Erhöhung des DOOH-Anteils im Media-Mix lassen sich Zielgruppen genauso erreichen – aber ganz ohne Papierverbrauch, Druckkosten oder klimaschädliche Verteilung“, betont Geschäftsführer Andreas Lanner.
Gleichzeitig begreift monitorwerbung Kärnten Klimaschutz nicht als Hürde, sondern als Wachstumsfaktor, dessen Relevanz klar im Steigen ist. „Wer im Mediaplan nicht am Abstellgleis landen will, wird entsprechende Zertifizierungen vorlegen müssen“, so Lanner. Das glaubt auch Berndt Triebel vom Energieforum Kärnten: „Gerade größere Unternehmen oder solche im internationalen Wettbewerb werden stärker auf klimaneutrale Maßnahmen setzen müssen. Hier geht es nicht nur ums Image, sondern um die Einhaltung von Vorgaben und den Anforderungen der Märkte. Vom Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz bis CSRD- und damit ESG-Reporting - die gesetzliche Verankerung von Nachhaltigkeitszielen in der EU zwingt die gesamte Wirtschaft zum Umdenken. Auch im Marketing“, so Triebel.
Das Problem für Werbetreibende war bisher nur: Welche der vielen grünen Labels sind glaubwürdig? Abhilfe schafft die ISO 14068-1. „Sie ist eine relativ neue Norm und gilt als Goldstandard unter den Umweltgütesiegeln. Denn sie stellt sicher, dass Unternehmen klare Standards einhalten und Greenwashing vermieden. Einerseits setzt sie strengere Maßstäbe - nicht nur zur Emissionskompensation, sondern auch zur -reduktion. Gleichzeitig fordert die neue Norm eine transparente Kommunikation der THG-Neutralitätsaussagen. Damit ist sie im Vergleich zu vielen freiwilligen ‚klimaneutral‘-Labels besonders streng und glaubwürdig“, erklärt Matthias Breznik von Beesark.