Die Entstehungsgeschichte des Spots ist schnell erzählt. „Wir wollten die Themen Rad und Ostern kombinieren und so war die Idee mit dem bikenden Osterhasen rasch geboren. Danach haben wir unser KI-Tool mit passenden Schlagwörtern wie Easter Bunny, Mountainbike, Berglandschaft, Downhill, etc. gefüttert. Aus Millionen vorhandener Bilddateien erstellt die KI auf Basis dessen Pixel für Pixel eine völlig neue Bildkreation, die all diese Schlagwörter kombiniert“, erklärt Thomas Pirkopf. Selbst der Stil kann gewählt werden. Von Aquarell bis fotorealistisch ist alles möglich.
„Am Ende des Tages ist es also immer noch essenziell, die Kundenbedürfnisse genau zu verstehen. Den Menschen als ‚Brücke‘ bzw. ‚Übersetzer‘ zwischen Kundenanforderung und KI wird es immer brauchen“, ist Pirkopf überzeugt. Ähnlich sieht das KI-Experte Michael Katzlberger von 3LIOT.ai, der kürzlich auf Einladung von Fachgruppenobmann der Kärntner Werber Volkmar Fussi bei einem Workshop spannende Einblicke in die Tools und Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz bot: „Viele befürchten, dass KI - insbesondere in der Kreativindustrie - Arbeitsplätze ersetzen wird. Tatsächlich aber wird diese Technologie dazu beitragen, neue Arbeitsplätze und Möglichkeiten zu schaffen, indem sie Menschen bei zeitaufwändigen oder repetitiven Aufgaben unterstützt und ihnen hilft, sich auf kreative und strategische Aspekte ihrer Arbeit zu konzentrieren. Mehr noch: KI wird als kreativer Partner fungieren und dabei helfen, neue Ideen und Konzepte zu entwickeln, die man sonst möglicherweise nicht in Betracht gezogen hätte oder die gar nicht leistbar wären“, so Katzlberger. Er empfiehlt allen Kreativen, zu experimentieren und Erfahrungen zu sammeln.